Mediation 


 Konfliktberatung

&

Konflikt (Selbst)Management

Techniken und Methoden der Mediation zur Konfliktlösung





Die Auswirkung der Digitalisierung auf Konflikte

Der explosionsartige Anstieg von Datenmengen und neuen Technologien hat uns in in eine neue, voll digitalisierte Zukunft geführt. Heute geht alles via Screen. 

#Globaldigital 5.0, mindestens


Unser Kopf dreht sich inzwischen genauso schnell wie unsere Welt - im digitalen Raum wechseln sich Leistungsdruck mit Orientierungslosigkeit ab, Lösungen mit neuen Problemen, Informationen mit Optionen und umgekehrt. Jeden Tag sind wir mit neuen "Wahrheiten" konfrontiert - das was gestern galt, gilt morgen schon lange nicht mehr und das, woran wir morgens glaubten, wird abends schon wieder in Frage gestellt. 

Komplexität ist der am meisten unterschätzte Faktor unserer Zeit und vor allem in Konflikten


Komplexität schafft Verwirrung. Verwirrung führt zu Missverständnissen. Missverständnisse zu verhärteten Positionen. Verhärtete Positionen zu den aktuell primären Konfliktbewältigungsstrategien

 Abschottung, Eskalation oder Radikalisierung.

 
Leider sind diese wenig erfolgreich, wie man anhand der Zunahme globaler Konflikte wie auch anhand der rasant steigenden Anzahl von Singlehaushalten sieht. 

In unserer digitalen Welt wird das, was nicht mehr funktioniert oder gefällt immer schneller ersetzt, ausgetauscht oder beendet - das gilt für Jobs, Menschen, Beziehungen wie auch für Konflikte. 


Ein Hauptgrund ist sicher die Zunahme von Komplexität, die mit der Digitalisierung der Welt einhergeht. Komplexität ist der Nährboden eines jeden Konflikts. 
Die Flut an Informationen und Auswahlmöglichkeiten übersteigt die menschlichen Verarbeitungskapazitäten

Die Anforderungen an Komplexitätsbewältigung und damit auch an Konfliktmanagement im digitalen Raum werden immer weiter steigen. 
 
Mediation als strukturiertes Verfahren ermöglicht mit seinen beiden Kernelementen, der Reduktion von Komplexität und dem Erlernen von Konfliktmanagementstrategien, die Anpassung an die Herausforderungen des digitalen Zeitalters und der Bewältigung der neuartigen Konfliktmuster.

Der Mensch im digitalen Raum

confirmation bias, filter & echo chamber

Das menschliche Gehirn verfügt über eine zu geringe Kapazität, um die Komplexität der im Internet verfügbaren Informationen intellektuell voll zu erfassen. Ausgangspunkt unserer Interaktionen im digitalen Raum ist somit das Funktionsprinzip der "confirmation bias", d. h wir suchen im Internet nach Bestätigung für das, wovon wir ohnehin schon "ausgehen". 


Im Hintergrund unserer digitalen Interaktionen laufen Algorithmen, die uns mit weiteren Informationen zum gesuchten Thema versorgen. Folgt man den algorithmischen Empfehlungen lang genug, landet man irgendwann in der berühmten "Filter Bubble". Einmal drin, steuert man direkt auf die ebenfalls berühmte "Echo Chamber" zu. In Echokammern wird die eigene Meinungen weiter verstärkt (validiert), wohingegen gegenteilige Informationen und Ansichten grundsätzlich ausgeblendet werden. 

Diese Online Phänomene sind auf technologisch-psychologische Tricks zurückzuführen, die sich vor allem zwei menschlicher Schwächen bedienen: unserer begrenzten Kapazität zur Verarbeitung von Komplexität und unser Streben nach Zugehörigkeit / Bestätigung.

Die einfach erlernbaren Mediationstechniken können einen Rahmen bieten, Konflikte und Komplexität zukünftig lösungs - und erfolgsorientierter zu managen. Denn:

Komplexität dominiert Konflikte
aber
Struktur dominiert Komplexität


Das Verstehen und Einüben von Mediationsmethoden, die auf Reduzierung und Strukturierung von Komplexität ausgelegt sind, fördert die Konfliktkompetenz im digitalen Raum.

Mediation

Das Konzept der Mediation

Im Gegensatz zu einem Streit, der meistens eher von kurzer Dauer ist, beruht ein Konflikt auf zwei oder mehr unterschiedlichen Bedürfnissen, Möglichkeiten oder Vorstellungen, die unvereinbar erscheinen und eine gewisse Konstanz aufweisen. 
Dabei gibt es interpersonelle Konflikte, dh Konflikte zwischen zwei oder mehr Personen, und intrapersonelle Konflikte, dh innere Konflikte in ein und derselben Person.

Unser individueller Umgang mit Konfliktsituationen (Konflikttyp) wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Er zeigt sich im Arbeitsumfeld, in persönlichen Beziehungen oder in der Beziehung zu uns selbst.

Konflikte egal welcher Art sind zeit- und kraftraubend. Der Wunsch nach Handeln wechselt sich ab mit dem Wunsch nach Aufgeben. Entschlossenheit mit Unsicherheit. Motivation mit Erschöpfung. Sicherheit mit Ratlosigkeit.

Das strukturierte Verfahren der Mediation wurde für die Anwendung auf verschiedene interpersonelle Konfliktsituationen konzipiert, z. B. im Bereich der
 
Familienmediation
(Generationskonflikte, Trennungsmediation, Paarmediation)

Wirtschaftsmediation
(arbeitsrechtliche Mediation, Projektmediation, Mediation im Team)

Mediation im Bereich der Digitalisierung
(Nutzungskonflikt Eltern - Kind, Paarbeziehungen im digitalen Spannungsfeld)

oder als Shuttle Mediation bei hochkonflikthaften Parteien.

Mediationsverfahren

Mit den variabel einsetzbaren Mitteln der Mediation bricht man jeden Konflikt auf wenige Themenbereiche herunter und reduziert damit die dem Konflikt innewohnende Komplexität auf ein für das menschliche Gehirn nachvollziehbare Mass. Erst wenn die zentralen Konfliktpunkte reduziert und strukturiert vorliegen, sind eine klare Sicht auf den Konflikt und mögliche Lösungswege realisierbar. Die einzelnen Punkte werden mit den Teilnehmern anschliessend vertieft behandelt und Schritt für Schritt gelöst. 


Mediationsprinzipien

Mediation beruht auf auf Transparenz, Ergebnisoffenheit, Eigenverantwortung und Freiwilligkeit der Teilnehmer. Das Verfahren garantiert Vertraulichkeit. Der Mediator steht für Allparteilichkeit und Neutralität.

Konfliktmanagement 


Selbstmanagement

Ursprünglich dient das Konzept der Mediation der interpersonellen Konfliktlösung, es stellt eine Art Konfliktmoderation zwischen zwei oder mehr Parteien dar. 


Dualität liegt aber auch bei intrapersonellen Konflikten, bei den sogenannten "inneren Konflikten" vor. Bei diesen "Konflikten mit sich selbst" stehen mindestens zwei, manchmal auch mehrere Wünsche der gleichen Person in einem Konflikt zueinander. 
Die Erweiterung des Mediationskonzepts auf intrapersonelle Konflikte ermöglicht eine individuelle Beratung zum Umgang mit inneren Konflikten und dem Erlernen neuer Konfliktlösungsstrategien.

Unternehmensberatung

Das Gleiche gilt für Konflikte in Unternehmen. Auch hier können die Methoden der Mediation eine positive Veränderung im Umgang mit Konfliktsituationen bewirken. 


Konflikte in Unternehmen beruhen nicht nur auf strukturellen Schwächen sondern auch auf dem persönlichen Konfliktstil und den jeweiligen Konflikt- und Komplexitätsmanagementfähigkeiten der Beteiligten. Mitarbeiter und Teams können nur optimale Ergebnisse erzielen, wenn Konflikte positiv und konstruktiv gesehen und gelöst werden können. 

Hier gilt es, eine dem Unternehmen angepasste Streit- und Konfliktkultur zu etablieren. Kommunikation ist dabei als Schlüsselelement zu beurteilen. Die Art, miteinander zu kommunizieren, vor allem im digitalen Raum, bestimmt die Art des Zusammenarbeitens. Und die wiederum ist ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

Digital Learning für Kinder

digitale Aufklärung der Generationen Alpha und Z

Die Kinder, die ihren ersten "digitalen Footprint" im Internet hinterlassen, werden immer jünger.
Die digitale Welt bringt für die neuen Generationen zweifellos wundervolle Möglichkeiten mit sich, aber auch immer mehr unübersichtliche und komplex ausgestaltete Gefahren. 

Ein unaufgeklärtes Kind im Internet ist wie Fahrradfahren ohne Helm während der Rushhour in einer Megacity. 


Ausreichend Schutz bieten hier nur gebündelte, für Kinder wertvolle, verständlich erklärte Informationen, die ihnen auf spielerische Art die Möglichkeiten und Gefahren der digitalen Welt erklären. 

Fragen Sie nach den Kinderkursen zum Thema Datenschutz und Digitalisierung (Gefahren im Umgang mit Social Media, Datenmissbrauch, Cybermobbing etc). In diesen lernen Ihre Kinder zusammen mit anderen, ihren "digital Space" noch vor ihrer ersten unbeaufsichtigten Entdeckungsreise aufgeklärt und selbstständig zu meistern.






Master of Mediation (MM)

lic.iur

Digital Risk Managerin



kompetent - professionell - erfahren



Mediation
Im traditionellen Mediationssetting moderiere ich Sie und Ihr(e) Gegenüber durch den Konflikt, bis Sie eine win-win Lösungsvariante gefunden haben, die Ihren Interessen und denen Ihres Gegenübers optimal entspricht.
Das breite Angebot im Bereich der Mediation ermöglicht eine themenzentrierte und zielgerichtete Bearbeitung Ihrer Konflikte. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, neue Methoden für sich zu erlernen, die Sie befähigen können, Konflikte und Komplexität in Zukunft auch selbst besser zu bewältigen.

Einzelberatung
Bei Schwierigkeiten auf der persönlichen Ebene helfe ich Ihnen in Anlehnung an das strukturierte Verfahren der Mediation Ihr persönliches Konfliktmuster zu analysieren, Ihre Schwierigkeit beim Lösen von Konflikten aufzudecken und Ihr Konfliktmanagement so zu verbessern, dass Sie die hinter der Oberfläche liegenden Problemstellungen in Zukunft leichter erkennen und lösen können.

Unternehmensberatung
Unternehmen berate ich als Mediatorin und Juristin, die sowohl die Strukturen kleiner, familiär aufgestellter Unternehmen kennt, als auch die der grossen, internationalen Unternehmen. Von einem gut organisierten und professionell aufgegleisten Konfliktmanagementsystem profitieren sowohl Sie als Unternehmen als auch Ihre Mitarbeiter. 

 

Master in Mediation (MM) / systemische Therapie (2015)

lic. iur / Jura Staatsexamen (2007)
Certificate of Advanced Studies in Digital Risk Management (2019)